Leadqualität prüfen: 9 Kriterien vor dem Kauf
Die meisten schlechten Leaderfahrungen entstehen nicht beim Telefonieren, sondern beim Einkauf. Wer vor dem Kauf systematisch prüft, spart sich Reklamationen und tote Nummern. Diese neun Kriterien reichen für eine belastbare Einschätzung – in unter zwei Minuten pro Inserat.
Die Checkliste
1. Exklusivität: Geht der Lead nur an dich oder parallel an weitere Vermittler? Alles andere als eine klare Angabe ist ein Warnsignal.
2. Alter der Anfrage: Unter sieben Tagen ist gut, über 30 Tage braucht einen deutlichen Preisabschlag.
3. Quelle: Vergleichsrechner, Ratgeberformular, Social Ad oder Gewinnspiel? Die Quelle sagt mehr über die Abschlusswahrscheinlichkeit aus als jede Preisangabe.
4. Datenfelder: Welche Felder sind wirklich gefüllt? Telefonnummer plus konkreter Bedarf ist das Minimum für einen sinnvollen Erstkontakt.
5. Einwilligung: Liegt eine dokumentierte Werbeeinwilligung vor? Ohne sie ist der telefonische Erstkontakt rechtlich heikel.
6. Region und Erreichbarkeit: Passt der Lead zu deinem Beratungsgebiet und deinen Anrufzeiten?
7. Plausibilität: Vollständiger Name, valide Vorwahl, realistische Altersangabe – offensichtliche Fantasiedaten fallen hier schon auf.
8. Verkäuferprofil: Wie lange ist der Anbieter aktiv, wie viele Leads hat er eingestellt, wie beschreibt er seine Prozesse?
9. Reklamationsregel: Was passiert bei einer nachweislich falschen Nummer? Auf OG-Leads.de kannst du Qualitätsmängel innerhalb von 24 Stunden über den Support melden.
Klein anfangen, dann skalieren
Der wirksamste Qualitätstest ist ein Testkauf. Nimm zwei bis drei Leads eines Verkäufers, bearbeite sie innerhalb der ersten Stunden und miss drei Kennzahlen: Erreichbarkeit, Terminquote, Abschlussquote.
Liegt die Erreichbarkeit unter 50 Prozent, liegt es fast nie am Skript, sondern am Lead. Liegt sie darüber und die Terminquote ist niedrig, lohnt sich Arbeit am Gesprächseinstieg.
Schnelligkeit schlägt fast alles
Anfragen, die innerhalb der ersten Stunde kontaktiert werden, erreichen in der Praxis ein Vielfaches der Terminquote von Anfragen, die erst nach 24 Stunden bearbeitet werden.
Kaufe deshalb nur so viele Leads, wie du am selben Tag anrufen kannst. Ein liegengebliebener Lead ist verbranntes Geld – unabhängig davon, wie gut er war.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich einen unseriösen Leadanbieter?
An fehlenden Angaben zu Quelle, Alter und Exklusivität, an pauschalen Qualitätsversprechen ohne Details und an fehlender Nachweisbarkeit der Werbeeinwilligung.
Was tun bei einem schlechten Lead?
Auf OG-Leads.de meldest du Qualitätsmängel innerhalb von 24 Stunden nach dem Kauf über die Supportseite – mit Kaufdatum, Lead-ID und einer kurzen Beschreibung.
Wie viele Leads soll ich zum Start kaufen?
Zwei bis drei pro Verkäufer. Erst nach gemessener Erreichbarkeits- und Terminquote größere Mengen nachkaufen.