Was kostet ein Versicherungslead? Preise 2026 im Überblick
Der Preis eines Versicherungsleads schwankt in der Praxis um den Faktor zwanzig – von wenigen Euro für einen breit gestreuten Kfz-Datensatz bis zu dreistelligen Beträgen für eine exklusive PKV-Anfrage mit Terminwunsch. Wer kauft, will wissen, ob ein Preis fair ist. Wer verkauft, will nicht unter Wert anbieten. Dieser Leitfaden ordnet die Spannen ein und erklärt, woraus sich der Preis zusammensetzt.
Typische Preisspannen nach Sparte
Als grobe Orientierung gilt: Je höher die zu erwartende Abschlussprovision und je erklärungsbedürftiger das Produkt, desto teurer der Lead. Private Krankenversicherung und Berufsunfähigkeit liegen deshalb regelmäßig am oberen Ende, Kfz und einfache Sachsparten am unteren.
Exklusive PKV-Anfragen mit vollständigen Angaben zu Beruf, Einkommen und Vorerkrankungen bewegen sich üblicherweise im hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich. BU-Leads liegen etwas darunter, Altersvorsorge im mittleren zweistelligen Bereich. Sach-, Rechtsschutz- und Kfz-Anfragen sind deutlich günstiger, dafür ist der Vertriebsaufwand pro Abschluss geringer.
Mehrfach verkaufte Leads (Shared Leads) kosten typischerweise ein Drittel bis die Hälfte eines exklusiven Leads – dafür konkurrierst du mit anderen Vermittlern um denselben Interessenten.
Fünf Faktoren, die den Preis bestimmen
Exklusivität: Ein Lead, der nur an dich geht, ist mehr wert als einer, der parallel an drei Vermittler verkauft wird. Auf OG-Leads.de steht die Exklusivität in jedem Inserat.
Alter der Anfrage: Ein Interessent, der sich vor zwei Tagen gemeldet hat, konvertiert deutlich besser als einer aus dem Vorquartal. Der Preis sollte das abbilden.
Datentiefe: Name, Telefon und E-Mail sind das Minimum. Angaben zu Beruf, Einkommen, bestehenden Verträgen oder ein konkreter Rückrufwunsch heben den Preis spürbar an.
Herkunft: Organische Anfragen über Vergleichsrechner oder Content konvertieren besser als Gewinnspiel- oder Co-Sponsoring-Daten. Seriöse Verkäufer nennen die Quelle offen.
Region: Ballungsräume sind für viele Käufer attraktiver, ländliche Regionen können bei geringer Vermittlerdichte aber genauso wertvoll sein.
So rechnest du als Käufer sauber
Die einzige Zahl, die zählt, sind deine Kosten pro Abschluss. Rechne: Leadpreis geteilt durch deine Abschlussquote. Kostet ein BU-Lead 60 Euro und du schließt jeden zehnten ab, liegen deine Akquisekosten bei 600 Euro pro Vertrag – das muss die Provision tragen.
Kaufe deshalb nie ein großes Paket auf Verdacht. Nimm zwei bis drei Leads, miss Erreichbarkeit, Terminquote und Abschlussquote, und skaliere erst danach beim selben Verkäufer.
So kalkulierst du als Verkäufer
Setze den Preis nicht nach deinen Erzeugungskosten, sondern nach dem Wert für den Käufer. Ein Lead, der dem Käufer nachweislich Termine bringt, verträgt einen höheren Preis als ein anonymer Datensatz.
Auf OG-Leads.de werden pro Verkauf 9,5 Prozent Plattformgebühr fällig, die automatisch von deiner Auszahlung abgezogen werden. Kalkuliere diese Marge direkt in deinen Verkaufspreis ein: Bei 100 Euro Verkaufspreis bleiben 90,50 Euro netto bei dir.
Preise transparent statt hoch: Vollständige Angaben zu Quelle, Alter und Datenfeldern führen erfahrungsgemäß zu schnelleren Verkäufen und weniger Reklamationen.
Häufige Fragen
Was kostet ein PKV-Lead im Durchschnitt?
Exklusive PKV-Anfragen liegen meist im hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich. Entscheidend sind Exklusivität, Alter der Anfrage und die Vollständigkeit der Angaben.
Sind teure Leads automatisch besser?
Nein. Ausschlaggebend sind Aktualität, Exklusivität und Datentiefe. Ein günstiger, frischer und exklusiver Lead schlägt einen teuren Datensatz aus dem Vorjahr.
Kommt zum Leadpreis noch Mehrwertsteuer?
Ja. Alle Preise auf OG-Leads.de sind Nettopreise; beim Checkout werden 19 Prozent Mehrwertsteuer ausgewiesen und aufgeschlagen.